Auf die Phantastische Malerei habe ich mich deswegen verlegt, weil sie meiner Neigung am ehesten entspricht.
Einer meiner stärksten und nachhaltigsten Wünsche ist es, dass meine Kunst
die hinderlichen Beschränkungen von Raum, Zeit und Naturgesetzen sprengt. Begrenzungen,
die uns einkerkern und unsere Wissbegier über die unendlichen kosmischen Räume
jenseits unseres Blickfeldes und jenseits unserer analytischen Fähigkeiten zunichte machen
Mich dem Bild absolut hinzugeben, wenn ich male, ist für mich sehr wichtig. Dann holt mich ein Gefühl ein,
wie wenn sich Türen in eine andere Geschehniswelt öffnen, die ich über meine Daseinsform,
die Malerei, zu erfassen versuche und die sich im Bild als Endprodukt niederschlägt.
Oft ereignet sich das Geschehen ohne mein Dazutun. Ich befinde mich in einem schlafähnlichen
Zustand und nehme nicht mehr bewusst wahr, was ich male.

Pat Portenier 2018

Sprecher Marvin Saeuberlich